Jugend forscht: Viele Preise für das Hegau-Gymnasium

Beim Regionalwettbewerb "Donau-Hegau" am 14.02.2020 in Tuttlingen war das Hegau-Gymnasium mit 8 Projekten vertreten! Die Ideen und die wissenschaftlich fundierten Arbeiten unserer jungen Forscher begeisterten die Juroren und wurden mit vielen Preisen belohnt:

Neben dem IHK-Schulpreis in Höhe von 250 Euro hat das Hegau-Gymnasium in diesem Jahr aufgrund der hervorragenden Qualität der eingereichten Projekte auch den CTS-Sonderpreis in Höhe von 1.000 Euro erhalten!

Schulpreis01
CTS-Preis
 

Unsere jungen Forscher präsentierten ihre Arbeiten am 13. und 14. Februar 2020 in Tuttlingen und wurden in einer Feierstunde in der Tuttlinger Stadthalle vielfach ausgezeichnet:

Fachbereich Biologie (Jugend forscht)
1. Platz / Regionalsieg
Wildbienen und ihre Lebensräume im Hegau

Die Wildbienen übernehmen eine sehr bedeutsame Aufgabe im Ökosystem und doch wird sehr wenig gegen ihr Verschwinden unternommen. Im Rahmen unseres Projektes „Wildbienen und ihre Lebensräume im Hegau" haben wir die unterschiedlichen Lebensräume verschiedenster Wildbienen in der Region Hegau grafisch dokumentiert und präzise aufgelistet. Insgesamt konnten wir elf unterschiedliche Wildbienenarten identifizieren und ihren Lebensräumen zuordnen. Für die schwarze Mörtelbiene lokalisierten wir wahrscheinlich neue Nistplätze. Mit unserer Arbeit wollen wir auf den Artenreichtum der Wildbienen hinweisen und ihre wichtige Arbeit akzentuieren.

Bienen

Judith Lutz und Sarah Lichtenstein

 

Fachbereich Technik (Schüler experimentieren)
1. Platz / Regionalsieg
Bau eines Plotters

Nach einer alten Bauanleitung aus dem Jahr 1985 baute ich einen Plotter aus Fischertechnik nach. Da die Anleitung sehr alt ist, musste ich mir bei den Motoren und anderen Sachen selber Lösungen überlegen. Nach dem Bau musste ich den Plotter programmieren.

Plotter

Maria Berger

 

Fachbereich Arbeitswelt (Jugend forscht)
2. Platz / Sonderpreis "Thinking Safety" /Sieger der Herzen
Ressourcen bündeln -
Konzept zur besseren Orientierung in Pflegeheimen

Der Pflegenotstand in Deutschland ist ein ernstes Problem. Allein in der Alten- und Krankenpflege fehlen momentan ca. 50.000 Pflegekräfte. Dennoch müssen Pflegebedürftige bestmöglich versorgt werden. Warum also werden bisherige Kapazitäten in der Pflege nicht noch effektiver genutzt? Die Idee besteht darin, mit einem neu entwickelten Orientierungs- und Leitsystem in Pflegeheimen anzusetzen. Denn aufgrund des demografischen Wandels nimmt die Zahl an betagten Bundesbürgern stetig zu. Mit technischer Unterstützung wird noch rüstigen Bewohnern mehr Eigenverantwortung übergeben. Unter anderem werden in den Fluren Lauflichter installiert. Diese unterstützen z.B. zu festen Uhrzeiten den Gang zum Speisesaal oder zu Aufenthaltsräumen weisen. Ferner wird die Position der Bewohner durch ein Indoor-Tracking-System erfasst. Die Technik wacht zusätzlich über das Wohl der Bewohner. Somit ist es dem Pflegepersonal möglich, sich stärker auf die schwerwiegenderen Pflegefälle zu konzentrieren.

Pflegeheim

Michael Gotzmann

Sieger der Herzen

Die jungen Forscher wählten dieses Projekt zum "Sieger der Herzen"

 

Fachbereich Technik (Jugend forscht)
2. Platz / Sonderpreis "Make" (Jahresabonnement)
Die energieerzeugende Tretplatte

Angeregt durch einen Fernsehbeitrag hatten wir die Idee, die Energie, die beim Laufen an den Boden abgegeben wird, nutzbar zu machen. Dazu haben wir aus Holz eine Tretplatte konstruiert, die beim Drauftreten für eine Wegbeleuchtung sorgt. Die Technik der Platte haben wir fortlaufend optimiert hinsichtlich Energieausnutzung und Leuchtdauer.

Tretplatte

Emine Sadiku und Elisabeth Stuchly

 

Fachbereich Technik (Schüler experimentieren)
2. Platz
Tablettenordner

In unserem Projekt geht es um einen Tablettenordner. Dieser ordnet die Tabletten dem jeweiligen Patienten in seine Tablettenausgabe-Schale zu. Dieser Automat soll zukünftig in Krankenhäusern eingesetzt werden, um den Angestellten im Krankenhaus die Arbeit zu erleichtern. Zudem ist der Tablettenordner sinnvoll, da Maschinen schneller sind und weniger Fehler machen als Menschen. Damit unterstützt und erleichtert unser Tablettenordner den Pflegekräften in Krankenhäusern und Heimen die Arbeit. Für unser Projekt verwenden wir Fischertechnik.

Tablettten

Sebastian Macha und Niklas Schwabauer

 

Fachbereich Arbeitswelt (Schüler experimentieren)
Teilnehmerurkunde 
Autonomes und klimaneutrales Müllsammelboot

Bei unserem Projekt handelt es sich um ein mit Ultraschall autonom fahrendes Boot, das Müll aus den Meeren fischen soll. Es ist ein Modellboot aus Fischertechnik und Styropor, welches zwei Motoren mit je einem Propeller an dem Ende einer Platte hat. Mit Ultraschallsensoren und einem TX-Controller wird das Boot gesteuert und kann somit autonom fahren. Außerdem hat unser Boot noch zwei Lampen, damit ein Schiff, das in der Nähe ist, erkennen kann, dass das autonome Boot von seinem ursprünglichen Kurs abweicht.

Müllboot

Denis Joshua Cambur und Dennis Singer

 

Fachbereich Technik (Schüler experimentieren)
Teilnehmerurkunde
Alarmgesichertes Haus

Wir möchten ein einbruchsicheres Haus entwickeln. Zunächst beginnen wir mit der Sicherung des Eingangs und der Fenster über Lichtschranken. Dieses realisieren wir mit einem selbstgebauten Modellhaus aus Sperrholz und Installationen aus Fischertechnik. ~wMe ~

Alarmhaus

Quentin Briel und Sophie-Marie Oser

 

Fachbereich Arbeitswelt (Schüler experimentieren)
Teilnehmerurkunde
Rettungsgerät für Verschüttete

Bei Lawinenabgängen werden häufig Personen in den Bergen verschüttet. Es zählt jede Minute! Unser Projekt soll Rettungsmanschaften unterstützen, verschüttete Personen mit Hilfe eines Peilsenders innerhalb von 15 Minuten zu finden. Ein Hallsensor soll das Magnetsignal eines Verschütteten empfangen und dann Alarm schlagen. Der Hallsensor kann sich an einer Drohne befinden, die das verschüttete Gebiet überfliegt. Das ganze System simulieren wir zunächst mit Fischertechnikbauteilen und einem Arduino Microcontroller.

Lawine

Dominik Pfister und Tobias Deninger