Hegau-Gymnasium ist Kooperationsschule im KliN!-Projekt

Das Hegau-Gymnasium Singen wird Kooperationsschule des von der Abteilung Geographie – Research Group for Earth Observation (rgeo) der Pädagogischen Hochschule Heidelberg initiierten Projekts „Dem Klimawandel nachhaltig begegnen lernen – Förderung der Handlungskompetenz von Jugendlichen zur Anpassung an die regionalen Folgen des Klimawandels in Baden-Württemberg“ (KliN!). Das Projekt wird gefördert aus Mitteln der Glücksspirale, des Ministeriums für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg.

KliN!
Ministerium für Umwelt
Glücksspirale
 

Die regionalen Folgen des globalen Klimawandels sind auch in Baden-Württemberg auf vielfältige Weise sichtbar. Durch die natur- und kulturräumliche Vielfalt des Landes sind die Veränderungen von Temperatur, Niederschlag und anderen Klimaparametern räumlich unterschiedlich ausgeprägt. Entsprechend differenzierte Anpassungsstrategien und ein ausgeprägtes Bewusstsein für die Thematik sind notwendig, um den unvermeidbaren Folgen des Klimawandels frühzeitig zu begegnen.

An diesem Punkt setzt das Umweltbildungsprojekt (KliN!) an.   Schülerinnen und Schüler sollen dabei „vor der eigenen Haustüre“ mit den regionalen Klimafolgen sowie den damit verbundenen Anpassungsmaßnahmen vertraut werden und diese aus verschiedenen Perspektiven heraus analysieren und beurteilen lernen. Grundlage der Beurteilungen bildet dabei ein im Rahmen des „Geco-Lab – Kompetenzzentrum für geoökologische Raumerkundung“ der Abteilung Geographie entwickelter problemorientierter methodisch-didaktischer Dreiklang aus Feld-, Labor-, und Experiment-/Modellarbeit. Anhand von exemplarischen Phänomenen aus der Landwirtschaft, Forstwirtschaft und naturnahen Ökosystemen wird den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit geboten, bisherige und zukünftige Auswirkungen des Klimawandels in ihrem unmittelbaren Lebensumfeld zu erkennen, zu analysieren und zu beurteilen. Somit soll in Anlehnung an die aktuelle Bildungspolitik die Beurteilungs- und Handlungskompetenz der Schülerinnen und Schüler im Sinne einer Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) gefördert werden.

Durch den Aufbau von regionalen Schulnetzwerken und der Kooperation mit Umweltbildungseinrichtungen und Forschungsinstitutionen an unterschiedlichen Standorten in Baden-Württemberg sollen die Themen Klimawandel und BNE in die breite Öffentlichkeit gebracht werden. Um eine langfristige Fortführung des Projektes zu ermöglichen, werden für die Kooperationsschulen Multiplikatoren Schulungen angeboten sowie den Themenkomplexen entsprechende Methodenkoffer für den Einsatz im Unterricht bereitgestellt.