Aktuelles

09.10.2018 Mal eben im All bei Alexander Gerst anrufen …

Diese einmalige Gelegenheit hatten 21 Schülerinnen und Schüler des Hegau-Gymnasiums gemeinsam mit ihren Lehrkräften Monika Lang und Martin Stübig sowie Schülern anderer Schulen aus Konstanz und Umgebung am 09.10.2018 auf der Insel Mainau. Und das Beste dabei: Unsere Schüler durften selbst Fragen an „Astro-Alex“ stellen. 

Nach einem Mittagessen im Palmenhaus informierte das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) über den Schul-Wettbewerb „Beschützer der Erde 2.0“. Prof. Dr. Martin Wikelski vom Max-Planck-Institut für Ornithologie in Radolfzell berichtete in diesem Zusammenhang über das „ICARUS“-Projekt.: Tiere werden mit kleinen Sendern ausgestattet, deren Signale mit Hilfe einer extra dafür an der ISS angebrachten Antenne empfangen werden. So lässt sich die Bewegung der Tiere, z.B. von Zugvögeln und Herden, weltweit verfolgen. Man hofft sogar, zukünftig Erdbeben und Vulkanausbrüche vorhersagen zu können, weil Tiere bekanntlich ein feines Gespür dafür haben und frühzeitig unruhig werden. Isabelle Rozée (9b) und Larissa Johnen (J12) sind als ICARUS-Botschafterinnen bereits eng in das Projekt einbezogen und unterstützen das Max-Planck-Institut bei seiner Arbeit. 

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Dann schlug die Stunde der deutschen Astronauten: Reinhold Ewald, der bereits 1997 auf der Raumstation MIR gearbeitet hatte, erklärte detailliert und mit viel Humor, wie man Astronaut werden kann, berichtete über das Training und beschrieb den Tag des Starts. Auch erläuterte er den Alltag auf einer Raumstation. Um 15 Uhr war es dann soweit: Über das Kontrollzentrum in Houston wurde eine Live-Verbindung zur ISS hergestellt. Etwa vier Sekunden Zeitverzögerung benötigten die Signale von der Mainau bis ins All. Larissa Johnen (J12) fragte, welche neuen Aufgaben denn nun auf Alexander Gerst als Kommandant der ISS zukommen. Und Michael Gotzmann (10c) wollte wissen, welche Gründe es (außer finanziellen) gäbe, die einen baldigen Flug zum Mars verhindern könnten. Sehr sympathisch beantwortete der ISS Kommandant alle Fragen und machte den Schülern Mut, eigene Wege zu gehen, offen für Neues zu sein und sich bietende Chancen zu ergreifen.

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Nach 20 Minuten war das Zeitfenster um, und Reinhold Ewald beantwortete noch weitere Fragen, für die während des LiveCalls leider keine Zeit blieb,   z. B. die von Judith Lutz (9c) zur Nachhaltigkeit eines solchen Flugs ins All. Abschließend verteilte er noch Autogramme.

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Auf dem Heimweg waren sich alle einig, dass dieses tolle Erlebnis in der Erinnerung bleibt. Manche Schülerinnen und Schüler können sich vorstellen, selbst einmal ins All zu reisen oder zumindest die Forschung in diesem Bereich zu unterstützen. 

Bericht und Fotos: Dr. Martin Stübig

06.07.2018 Exkursion in das Schülerlabor Neurowissenschaften
der Universität Tübingen

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Wir, die 4-stündigen Biologie Kurse aus der J11, hatten die Chance, das Schülerlabor Neurowissenschaften der Universität Tübingen zu besuchen. Wir starteten unsere Exkursion früh morgens am Hegau-Gymnasium. Per Bus ging es dann in Richtung Schülerlabor. Um ca. 9.00 Uhr wurden wir von Prof. Dr. Uwe Ilg in Empfang genommen.   

Nach einer kurzen Einführung in das Institut und einer Vorstellung unseres weiteren Programms, wurden wir dann in Gruppen eingeteilt. In den Gruppen wurden im Laufe des Tages verschiedene Experimente rund um das Thema Gehirn durchgeführt. Folgende Experimente wurden angeboten: Sezieren eines Lammhirns, Untersuchungen an elektrischen Fischen, Psychophysik Sehen, Psychophysik Hören und Untersuchungen von Blickbewegungen.   

Im Folgenden werden wir zur Veranschaulichung auf zwei Experimente näher eingehen:   
In der Gruppe der elektrischen Fische untersuchten wir vor allem den Elefantenrüsselfisch, der zu der Gruppe der schwach elektrischen Fische gehört. Dabei stellten wir verschiedene Hypothesen auf, wie sich z.B. sein Spannungsverlauf durch verschiedene Umwelteinflüsse verändert. Anschließend überprüften wir diese mit Hilfen von Elektroden, einem Oszilloskop und einem speziellen Computerprogramm. Außerdem lernten wir einiges über chemische Synapsen und elektrische Fische allgemein.   
In der Gruppe Psychophysik Sehen hatten einige von uns die Möglichkeit, selbst aufgestellte Hypothesen zum Bewegungssehen und zum Zahlensinn mit Hilfe von Computerprogrammen zu überprüfen. Beispielsweise war eine Hypothese, dass das Gehirn Bewegungen vorausberechnet. Diese hat sich durch unsere Untersuchungen mittels Bildschirmanimationen bestätigt. Unter anderem gehörten die Steuerung des Computerprogramms, das Protokoll führen und die Anweisungen der Versuchspersonen zu unseren Aufgaben. Zusätzlich erhielten wir spannende Informationen zum Aufbau des Auges und zu optischen Täuschungen. 
Am Nachmittag präsentierten die Gruppen sich gegenseitig ihre Ergebnisse mit Hilfe von zuvor angefertigten Präsentationen. 

Insgesamt haben wir viele positive Erfahrungen bei dieser Exkursion gemacht. Besonders das relativ freie wissenschaftliche Arbeiten mit der Überprüfung von eigenen Hypothesen hat allen gut gefallen. Zudem bot der Tag noch einmal eine interessante Vertiefung in das Thema Neurobiologie. Unserer Meinung nach ist das Schülerlabor in Tübingen sehr empfehlenswert.

 Bericht: Leonie Halschka und Larissa Grumann

26.05.2018 Alice Höfler belegt den 3. Platz im Bundeswettbewerb 
"Jugend forscht"

Darüber hinaus erhält sie den Preis für eine Arbeit zum Thema "Erneuerbare Energien" des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie.

22.03.2018 Alice Höfler ist Landessiegerin bei "Jugend forscht"

23.02.2018 Erfolgreiche Jungforscher am Hegau-Gymnasium

Mit vielen Preisen wurden die 14 Schülerinnen und Schüler des Hegau-Gymnasiums beim Jugend forscht-Regionalwettbewerb „Donau-Hegau“ in Tuttlingen für ihre sieben Projekte ausgezeichnet, zwei davon haben sich als Regionalsieger sogar für die weiterführenden Landeswettbewerbe qualifiziert.